Geplante Erhebungen 2017-11-02T16:00:04+00:00

Geplante Erhebungen

Hier können Sie einen Überblick über unsere verschiedenen Erhebungen erhalten.

Makroperspektive

Theoretischer Rahmen und Gesamtkontext

Ziel:

Das Ziel der Synopse aus systematischen Reviews und der qualitativen leitfadengestützten Experteninterviews ist die Entwicklung eines Kompetenzmodells und die Validierung bzw. Erweiterung dieses Modells.

Methode:

Es wurden drei systematische Reviews in den Teilbereichen ‚Hochzuverlässige Organisationen‘, Patientensicherheit und Gestaltungskompetenz durchgeführt. Auf dieser Basis wurden jeweils die verwendeten theoretisch-konzeptionellen Grundlagen sowie beschrieben Kompetenzen extrahiert und in jeweils einer konzeptionellen Landkarte systematisiert. Auf dieser Grundlage wurde das Basismodell entwickelt, welches in den geplanten Erhebungen Gegenstand ist bzw. inhaltlich bei den Erhebungsinstrumenten einfließt. Zur Vertiefung der Erkenntnisse sollen qualitative Experteninterviews durchgeführt werden. Insgesamt werden ca. 20 Interviews angestrebt.

(Erwartete) Ergebnisse:

Die oben genannten drei Teilbereiche sind bisher noch nicht in einem gemeinsamen Zusammenhang betrachtet bzw. zusammengebracht worden. Die Synopse liefert somit wichtige Erkenntnisse für ein gemeinsames Basiskompetenzmodell der drei Teilbereiche.

Ziel:

Das Ziel der Dokumentenanalyse von CIRS-Daten ist eine Kategorisierung der Fehlerarten und eine Ableitung von Negativbeispielen. Bei CIRS-Daten handelt es sich um anonymisierte Berichte und Meldungen über kritische Vorkommnisse oder Beinahe-Schäden.

Methode:

Die CIRS-Daten sollen inhaltsanalytisch ausgewertet werden.

(Erwartete) Ergebnisse:

Bisher ist eine systematische Kategorisierung von Fehlerarten mit den CIRS-Daten kaum vorgenommen worden, so dass durch diese Ergebnisse ein differenziert aufgearbeitetes Kategoriensystem mit den wichtigsten Fehlerarten erwartet wird.

Ziel:

Mithilfe einer quantitativen, standardisierten, postalischen Bürgerbefragung in der Stadt Osnabrück sollen Erkenntnisse über die Wahrnehmung, Erwartungen und Erfahrungen in Bezug auf Patientensicherheit gewonnen werden. Die Stichprobe wird durch das Einwohnermeldeamt der Stadt Osnabrück ausgewählt.

Methode:

Die Fragebögen für die Bürger/-innen werden postalisch an die Einwohnermeldeamtsstichprobe verschickt. Geplant ist eine repräsentative Befragung in Bezug auf die Merkmale Alter und Geschlecht von Bürgern/-innen im Alter zwi­schen 18 und 80 Jahren in der Stadt Osnabrück. Die Befragung wird an ca. 2.000 Bürger/-innen versandt werden, so dass bei einem Response von ca. 40 Prozent noch mit einer Fallzahl von 800 Teilnehmer/-innen ge­rechnet werden kann.

(Erwartete) Ergebnisse:

Die Daten liefern Erkenntnisse über die Wahrnehmung, Erwartungen und Erfahrungen in Bezug auf Patientensicherheitsthemen aus Sicht der Osnabrücker Bürger/-innen. Diese Ergebnisse sind von besonderer Relevanz um den Kontext der Patientensicherheitsthematik besser verstehen und vertieft analysieren zu können.

Ziel:

Im Rahmen einer quantitativen Befragung werden die Mitglieder von Selbsthilfegruppen onlinegestützt befragt. Hierbei sollen wie bei der Befragung der Bürger/-innen Erkenntnisse über die Erwartungen und Erfahrungen mit Patientensicherheitsthemen erhoben werden.

Methode:

Der Fragebogen für Bürger/-innen wird als standardisierter Online-Fragenbogen über die Online-Distributionswege von Selbsthilfegruppen verschickt werden.

(Erwartete) Ergebnisse:

Mit den Ergebnissen liegen Erkenntnisse über die Wahrnehmung sowie über den Umgang mit (Beinahe-) Fehlern von Mitgliedern in Selbsthilfegruppen vor.

Ziel:

Das Ziel der Fokusgruppeninterviews ist die Vertiefung der Erkenntnisse aus den quantitativen Befragungen der Bürger und der Mitglieder der Selbsthilfegruppen.

Methode:

Im Anschluss an die beiden vorangegangenen quantitativen Erhebungen werden Fokusgruppeninterviews mit Akteuren der Selbsthilfegruppen durchgeführt. Die potentiellen Teilnehmer/-innen für ein Fokusgruppeninterview werden durch eine Internetrecherche gesucht und per E-Mail angeschrieben. Insgesamt wird eine Teilnehmerzahl von 8 bis 10 Personen in zwei Fokusgruppen angestrebt. Gegenstand der Fokusgruppeninterviews sind Themenfelder des Fragebogens sowie die Diskussion erster Befragungsergebnisse.

(Erwartete) Ergebnisse:

Im Rahmen der Fokusgruppeninterviews werden vertiefte Analysen über Erwartungen und Problemfelder im Bereich Patientensicherheit erwartet, welche dabei helfen die quantitativen Ergebnisse zu interpretieren.

Mikroperspektive

Erhebungen in den kooperierenden Krankenhäusern

Ziel:

Durch eine quantitative Befragung von Patienten/-innen in diversen Fachabteilungen, sollen Erkenntnisse über Erfahrungen, Erwartungen und Anforderungen an die Patientensicherheit in denjenigen Krankenhäusern gewonnen werden, in denen auch die Fallstudien bearbeitet werden.

Methode:

Es ist eine standardisierte Patientenbefragung in den beteiligten Krankenhäusern über generische Patientensicherheitsthemen geplant (N=250).

(Erwartete) Ergebnisse:

Die Ergebnisse liefern Hinweise über gemachte Erfahrungen und vorhandene Erwartungen an die Patientensicherheit in den Krankenhäusern aus Sicht der Patienten/-innen.

Ziel:

Die quantitative Befragung von Mitarbeiter/-innen in diversen Fachabteilungen der kooperierenden Krankenhäuser zielt auf die (einrichtungsbezogene) Wahrnehmung, Erfahrungen, Erwartungen sowie Problem- und Unterstützungsbereiche in Bezug auf Patientensicherheitsthemen.

Methode:

Es werden standardisierte Befragungen in den beteiligten Krankenhäusern durchgeführt.

(Erwartete) Ergebnisse:

Mit den Daten liegen Erkenntnisse über die (einrichtungsbezogene) Wahrnehmung, Erwartungen sowie auch über Problem- und Unterstützungsbereiche in Bezug auf Patientensicherheitsthemen aus Sicht der Mitarbeiter/-innen vor. Diese Ergebnisse sind, wie diejenigen aus der Patientenbefragung, von besonderer Relevanz für die Status-Quo Analyse in den beteiligten Krankenhäusern.

Ziel:

Durch qualitative und quantitative Befragungen von Mitarbeiter/-innen werden Informationen für die Fallstudien (Informationskontinuität, Strategische Steuerung von klinischen Notaufnahmen und Diversity Management) gesammelt, die für die Analyse des Ist-Zustands in den Krankenhäusern notwendig sind.

Methode:

Im Rahmen der Fallstudien Diversity Management, Informationskontinuität und strategische Steuerung von klinischen Notaufnahmen werden diverse Erhebungen (Interviews, teilnehmende Beobachtungen, standardisierte Befragungen) durchgeführt. Da die Planung der einzelnen Erhebungen in den Fallstudien erst im Laufe des Projekts möglich ist, kann an dieser Stelle noch keine konkretere Ausformulierung des Untersuchungsablaufs oder -designs gegeben werden.

(Erwartete) Ergebnisse:

Die Ergebnisse der Fallstudien geben Antworten auf die spezifischen Fragestellungen in den Bereichen Informationskontinuität, Strategische Steuerung von klinischen Notaufnahmen und Diversity Management. Zudem stellen die Ergebnisse in Kombination mit dem Basismodell die Grundlage für die interaktive Lernumgebung dar.

Mesoperspektive

Erhebungen in den kooperierenden Krankenhäusern

Ziel:

Durch eine Dokumentenanalyse sollen in den kooperierenden Krankenhäusern Informationen über Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Routinedaten zusammengestellt werden hinsichtlich patientensicherheitsrelevanter Merkmale.

Methode:

Im Rahmen der Fallstudien werden zusätzlich Dokumentenanalysen durchgeführt. Hierbei werden online oder auch direkt vor Ort in den Kliniken unterschiedliche patientensicherheitsrelevante Daten ausgewählt bzw. vom Klinikpersonal bereitgestellt, um diese vertiefend im Rahmen der Fallstudien auszuwerten.

(Erwartete) Ergebnisse:

Durch die Dokumentenanalyse werden zusätzliche Ergebnisse für die Fallstudien generiert, die für die Ist-Analyse in den Krankenhäusern notwendig sind.

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